tm architekten

Familienzentrum Rodgau

2015 _ tm·es _mit Doreen Ebert
(1. Preis Realisierungswettbewerb)

Das Familienzentrum Rodgau präsentiert sich städtebaulich als ein eleganter, länglicher Baukörper, dessen Längsfassade sich zur Straße orientiert. Die Baumasse ist so verteilt, dass der städtebaulichen Maßstab dem Ort gerecht wird; ein eingeschossigen Bereich, dreiteilig gegliedert als Haus der Kinder und ein schmaler zweigeschossiger Riegel als Haus der Eltern verleihen dem Gebäude eine differenzierte Ablesbarkeit der Nutzungen und gleichzeitig eine angemessene städtebauliche Körnung, passend zu der kleinteilige Bebauung der Umgebung. Das Gebäude versteht sich als eine Art Möbel (ähnlich wie eine Kommode oder Kaufmannsladen für Kinder) in dem drei Fächer bzw. Schübe herausgezogen worden sind. Diese Fächer bilden die eingeschossigen Gruppenräume der Kinderkrippe. Im Inneren entwickelt sich eine flexible Raumstruktur, die sowohl als feste Raumkonstellation als auch als variable, altersgemischte Einteilungen genutzt werden kann. Die Nebenräume der Gruppen werden als farbige Boxen konzipiert (Schlafräume, Pflege- und Abstellräume) welche auch den visuellen Kontakt zu den anderen Gruppen erlauben.

(Fotos: Kay Michalczack)